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Sonder-Newsletter Nr. 12 zur
Corona-Krise

der Psychotherapeutenkammer Hamburg 30. April 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir informieren Sie heute zu folgenden Themen:

Entschädigungsmöglichkeiten für Privatpraxen  
Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass in Privatpraxen tätige Kolleg*innen wegen gravierender Verdienstausfälle aufgrund der Corona-Krise Anträge auf Entschädigungszahlungen stellen können. Als „Solo-Selbständige“ haben PP/KJP in Privatpraxen die Möglichkeit, Entschädigungen sowohl aus Bundes- als auch aus Landesmitteln zu beantragen.
Auf der Internetseite des Bundesverbandes der Freien Berufe finden Sie eine Übersicht über die Bundes- und Landesmittel bzw. die entsprechenden Links für weitere Informationen: www.freie-berufe.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/03/200326_Freiberufler_Uebersicht_bundesweit_landesweit.pdf
Weitere Informationen zu Bundesmitteln finden Sie auf der Website des Bundeswirtschaftsministerium:
www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/soloselbststaendige-freiberufler-kleine-unternehmen.html
Weitere Informationen zu Landesmitteln aus der Hamburger Corona-Soforthilfe (HCS) finden Sie hier:
www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs
Bitte beachten Sie, dass eine Antragstellung aus dem HCS-Programm bis zum 31.05.2020 möglich ist.
Nutzen Sie für die Beratung zu den Anträgen ggfs. auch die Hilfe eines / einer Steuerberater*in.
Weil bis vor kurzem im HCS-Antrag ein verpflichtender Nachweis für einen Einnahmerückgang von mehr als 50 Prozent vorgesehen war, gab es bei einigen unserer Mitglieder Irritationen. Nach telefonischer Auskunft beim „Hamburger Schutzschirm“ bzw. der Hotline zur Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) haben wir erfahren, dass diese Regelung herausgenommen wurde.
Bei Bedarf können Sie als Praxisinhaber*in bei der Hotline individuell Erkundigungen einholen: Tel: 040 42828-1500.
Doch auch die FAQ der HCS und das Hilfe-Video sind in großen Teilen selbsterklärend und hilfreich.
Zum Hilfe-Video der Antragstellung: www.hamburg.de/bwvi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen/

Konkretisierungen zur „Maskenpflicht" in Hamburg    
Da die Verpflichtung zum Tragen einer Maske bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt wird, möchten wir hier noch einmal auf für unsere Profession relevante Hamburger Regelungen hinweisen:
Sollten gesundheitliche Gründe vorliegen, die gegen das Tragen einer Maske sprechen, ist es nach Auskunft der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) nicht verpflichtend, dafür eine ärztliche (analog psychotherapeutische) Bescheinigung einzuholen. Allerdings spricht auch nichts dagegen, eine entsprechende Bescheinigung auszustellen (z.B. wegen der Gefahr von Panikattacken oder Triggerbarkeit/Retraumatisierung), wenn Sie von Ihren Patient*innen danach gefragt werden.
Weiterhin ist es nach der Verordnung des Hamburger Senats nicht verpflichtend, in psychotherapeutischen Praxen Masken zu tragen, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können. Wie in ärztlichen Praxen auch, könnte es aber angezeigt sein, im Wartebereich Masken zu tragen, wenn dort der 1,5-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann. Dies könnte z.B. in Praxisgemeinschaften bzw. Gemeinschaftspraxen oder in MVZ der Fall sein.
Weitere Informationen zum Thema „Maskenpflicht“ finden Sie hier: www.hamburg.de/corona-maske/#neunzehn

 BPtK-Wegweiser für psychisch kranke Menschen in
der Corona-Krise   

In Zusammenarbeit mit den Landespsychotherapeutenkammern hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) eine bundesweite Übersicht über den Zugang zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung erstellt. Diese soll zum einen deutlich machen, dass psychotherapeutische Praxen in der Corona-Krise weiterhin geöffnet sind und Patient*innen versorgen. Zugleich soll sie psychisch belasteten Menschen eine Orientierung geben, wie und wo sie psychotherapeutische Hilfe finden können.
Den Wegweiser und die Pressemitteilung vom 28.04.2020 finden Sie hier:
www.bptk.de/krisen-hotlines-und-zentraler-terminservice/?cookie-state-change=1588031917817

Aktualisiertes Infoblatt der Medizinischen Kinderschutzhotline
Das Infoblatt der Medizinischen Kinderschutzhotline ist aktualisiert worden. Es enthält wichtige Hinweise für Eltern / Familien und Behandler*innen zum Umgang mit Krisen in Corona-Zeiten und listet Anlaufstellen auf.
Es steht hier zum Download bereit: www.kinderschutzhotline.de/fileadmin/downloads/karte_covid_eltern__7.pdf

Sonder-Newsletter „Leben mit Demenz"
Das Projekt „Leben mit Demenz" hat angesichts der Belastung alter Menschen durch die Corona-Krise, die in Alten- und Pflegeheimen leben oder auf Tagespflege und häusliche Betreuung angewiesen sind, einen Sonder-Newsletter mit hilfreichen Informationen und Hinweisen für Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte herausgebracht.
Hier finden Sie den Sonder-Newsletter zum Download: mcusercontent.com/07c4ac0cf02cfd7cff9a92406/files/511dfb86-080d-4c0a-b17e-445702bcca2c/LMD_Sonder_Newsletter_1_200424.pdf

BPtK-Praxisinfo „Corona-Virus"
Die BPtK-Praxisinfo „Corona-Virus" (PDF), mit Informationen und Hinweisen zur psychotherapeutischen Arbeit in Corona-Zeiten, wird laufend aktualisiert. Unter diesem Link finden Sie jeweils den neuesten Stand: 
www.bptk.de/wp-content/uploads/2020/04/BPtK-Praxis-Info-Coronavirus.pdf

Zu weiteren Fragestellungen, die sich durch die Corona-Krise für die psychotherapeutische Arbeit ergeben, werden wir Sie in unseren nächsten Sonder-Newslettern informieren.
Unsere bisherigen Sonder-Newsletter finden Sie auf der Website der PTK Hamburg:
www.ptk-hamburg.de/ 

Bitte informieren Sie sich zu den aktuellen Entwicklungen unbedingt regelmäßig auf folgenden Internetseiten:
Robert-Koch-Institut (RKI): www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV): www.hamburg.de/coronavirus/
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): www.kbv.de/html/coronavirus.php
Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH): www.kvhh.net/kvhh 

Bitte bedenken Sie, dass auch unsere Geschäftsstelle zurzeit nur eingeschränkt arbeitet, und haben Sie ein wenig Geduld, wenn Antworten etwas länger dauern.
Sie erreichen uns telefonisch montags bis freitags zwischen 9.30 Uhr und 11.00 Uhr unter der Tel.-Nr. 040 – 226 226 060 oder per Mail unter info@ptk-hamburg.de 

Seien Sie herzlich gegrüßt und bleiben Sie gesund!

Vorstand und Geschäftsstelle der Psychotherapeutenkammer Hamburg
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.


Psychotherapeutenkammer Hamburg
Hallerstraße 61
20146 Hamburg
Deutschland

www.ptk-hamburg.de
info@ptk-hh.de
Fon: 040/226 226 060
Fax: 040/226 226 089

Berufsbezeichnung verleihender Staat: Deutschland - Hamburg

Aufsichtsbehörde: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg

Verantwortlich für den Inhalt*: Dipl.-Psych. Heike Peper · Präsidentin

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